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Ein guter Ort für meine Gedanken

Mein Körper ist ein guter Ort für meine Gedanken. Die Hülle gebraucht als Schutzwall. Der Atem beschränkt auf das Notwendigste. Meine Gedanken sind frei mein Körper versperrt. Ich lerne Durchlässigkeit von innen nach außen und von außen nach innen. Ungewohnt wunderbar. Mein Körper ist ein guter Ort.

Mein eigenes Abenteuer

Das Leben eines anderen leben ist verlockend. Ich gehe auf in Anteilnahme der fremden Hochs und Tiefs. Mit der Zeit werde ich unbehaglich. Nie bin ich Teil sondern bleibe für immer im Außen. Satt werde ich erst beim Erleben meines eigenen Abenteuers.

Der Wert von Langsamkeit

Die innere Stimme hören braucht Zeit. Ich übe Geduld und erahne den Wert von Langsamkeit. Die Suche im Außen ist unnötig Klarheit gedeiht beim Gießen und Hegen. Aus meinem Inneren wächst das eindeutige Ja.

Mein stärkster Motor

Neues Projekt. Unsicherheit und Vorfreude. Ein erstes Mal. Ob ich das schaffe? Was muss ich alles bedenken. Kann ich das überhaupt? Natürlich! Überheblich, wagemutig, abenteuerlustig ins kalte Wasser es bitzelt in meinem Blut. Ungeduld ist mein stärkster Motor doch nicht mein bester Berater. Ich fange an mich über Verzögerungen von außen zu freuen. Sie schenken

Eine Maske dient nur im Theater

Angeeignet in Jahrzehnten gefertigt aus dem Glauben nicht zeigen zu dürfen wer ich bin. Sehnsucht nach Erkanntwerden Verstecken ist Gewohnheit. Langsame Rückreise. Milimeterweise wächst Klarheit noch immer mit fremdem Gesicht. Ohne Maske zeige ich mich nackt und angstlos der Welt.

Gefühlstortur

In seinem Traum wollte er eine andere Frau. Gefühlszerwühlt hadere ich mit ihm und hadere mit mir Kopfkarussell ohne Anhalten. Unter dem Wasserstrahl gelingt mir ein Stopp. Ich bin nicht meine innere Gefühlstortur. In Wahrheit bin ich unter der Dusche und das Wasser rauscht über meine Ohren. Langsam spüre ich den Genussfluss.

Gehör gefunden

Die innere Verächterin eingeladen einmal in aller Offenheit zu reden. Wie bekannt ist mir diese Stimme durch Dauerkommentare unterdrückt und immer vorhanden. Ich lasse der inneren Rede freien Lauf. Sie zählt alle Lebensbereiche auf in denen ich versage und versagt habe. Eine brutale Menge. Das ist es was ich über mich denke. Betroffen höre

Das neue Nichts

Nicht am richtigen Platz bedeutet: Ungesehen. Unsichtbar. Unbequem. Missfallen wächst beidseits. Lange davor gedrückt. Wissen gegen Wahrheit. Bedingungsbequemlichkeit. Doch nun ist es soweit. Überfällig. Meine ungewagte Entscheidung holt mich ein. Erleichterung und Angstschweiß. Das Neue ist Unbekannt. Das Nichts. Muss erst noch gefunden werden.

Auf der Durchreise

Ich suche meinen Platz in fremdem Terrain. Möglichst unbekannt. Ein Ort ohne Geschichte. Mit mir als Neuankömmling. In unbequemem Gelände. Und richte mich ein. Darin bin ich geübt. Rausch des Anfangs. Ein neuer Mensch. Befreit vom Alten. Hinterlasse ich Netzwerke und Freundschaften. Und es ist mühsam. Unbekannte Gesichter. Mir fehlt Halt und immer gebe

Erlöste Erwartung

Enttäuscht und ungestillt. Scheitern erlöst die Erwartung von der Gewalt meiner Willenskraft.